AP2 THz-Systemkonzepte & exp. Voruntersuchungen

Lead: Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Andreas Czylwik

Bei allen THz-Systemen ist die erzielbare Leistungsdichte des Signals am Mess- bzw. Empfangsort ein sehr kritischer Parameter. Trotz erheblicher Fortschritte in der Vergangenheit liegen die mit Halbleiterbauelementen erzielbaren Sendeleistungen bei 1 THz immer noch unter 100 µW [SED/2022]. Daher werden stark bündelnde Antennen benötigt, die je nach Anwendung auch schnell geschwenkt werden müssen. Daraus folgt die Notwendigkeit von Strahlformungsverfahren, die sowohl aktiv durch elektronisch gesteuerte Felder von THz-Emittern als auch passiv durch mechanisch verstellbare Antennen sowie durch mikromechanisch oder elektronisch gesteuerte Reflektorfelder realisiert werden können.

 

Ziel von AP2 ist es, die Leistungsfähigkeit bekannter Systemkonzepte zu verbessern und dadurch den Einsatz für neue Anwendungen zu ermöglichen sowie neue Systemkonzepte zu erarbeiten, die neue Anwendungen erschließen. Große Bedeutung hat dabei die Möglichkeit zur Miniaturisierung, insbesondere für mobile oder portable Anwendungen, sowie die Integrierbarkeit, sodass perspektivisch kostengünstige Massenprodukte entstehen können.